Bundesrepublik Deutschland

Anfang der 1970er Jahre entstanden in vielen Städten der Bundesrepublik Deutschland homosexuelle Aktionsgruppen. Dies war einerseits eine Auswirkung der Studentenbewegung, durch die viele gesellschaftliche Gruppen ermutigt wurden, sich für ihre Rechte zu engagieren. Anderseits wirkte sich der Kampf US-amerikanischer Lesben und Schwulen gegen jegliche Form von Diskriminierung erfolgreich auf das Selbstbewusstsein von Queers in Westdeutschland aus. 1969 hatten sich in New York Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, deren Treffpunkt „Stonewall Inn“ in der „Christopher Street“ von einer polizeilichen Razzia bedroht wurde, erfolgreich zur Wehr gesetzt. In Erinnerung an dieses Ereignis finden bis heute in vielen Großstädten der Welt Demonstrationen für die Rechte von Homo-, Bi-, und Transsexuellen statt, „Christopher-Street Day“ (CSD) genannt.

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